So läuft Logistik bei uns. Teil 7: Shipping

von Katharina Berg - 6.12.2018

Im Shipping fällt einem zuerst die Technik ins Auge. Da ist zum einen das Förderband, welches sich durch das gesamte Logistikzentrum schlängelt und für schnelle sowie effiziente Prozesse sorgt. Die fertig verpackten Kundenbestellungen werden über den Köpfen der Mitarbeiter hinweg durch die Hallen in Richtung des Shipping-Bereichs geleitet und legen kurz vor ihrer Ankunft noch einen Halt bei der Etikettiermaschine ein. Hier wird zunächst der zuvor im Pack aufgeklebte Barcode eingelesen, anschließend das dazu passende Adressetikett ausgedruckt und danach auf dem Paket angebracht - und das alles blitzschnell innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Doch das ist noch nicht alles, denn die Maschine kann noch mehr. Sie erkennt automatisch, in welches der 17 europäischen Länder das Paket verschickt wird und somit auch, zu welcher Rutsche es abgeleitet werden muss. “Für Außenstehende klingt Rutsche oft nach Kinderspielplatz. Hier bei uns ist jedem Land mindestens eine Rutsche zugeordnet, auf die ein Paket dann abhängig vom Zielort zum richtigen LKW geleitet wird. Für unsere Arbeit sind diese Rutschen nicht mehr wegzudenken”, sagt Athanasios, Mentor im Shipping. Es wirkt auf den ersten Blick fast ein wenig willkürlich, wie die Pakete den Rutschen zugeteilt werden. Doch alles ist bis ins letzte Detail überwacht und läuft planmäßig ab. Am Ende der Rutschen stehen die Shipping-Mitarbeiter, die für die Verladung der versandbereiten Pakete in die LKW Trailer zuständig sind, die bereits vor den geöffneten Toren bereitstehen. Höhenverstellbare Förderbänder fahren die Pakete bis ans Ende des Trailers - Ergonomie ist auch hier ein wichtiges Thema. Athanasios nimmt die Sendung vom Band und verräumt diese im LKW. “Wir sagen intern auch schon mal: wir spielen Tetris”, sagt er und stapelt dabei die unterschiedlich großen Sendungen systematisch im Trailer, bis dieser voll ist.

Aber auch außerhalb der Hallen arbeitet das Shipping. Das Bereitstellen der Trailer an den Toren übernehmen geschulte LKW-Fahrer. Diese wissen, an welche Stelle ein leerer Trailer gehört und wo ein voller abgeholt und auf die Reise geschickt werden kann. Ein zusätzlicher Arbeitsbereich im Shipping ist der Zollbereich. Ware, die beispielsweise in die Schweiz versandt wird, unterliegt besonderen Auflagen. Nur speziell geschultes Personal darf in diesem Bereich arbeiten und die Trailer beladen. Dem Faktor Zeit ordnet man auf der letzten Meile eine besondere Bedeutung zu. Für Same Day Delivery in Metropolregionen wird die Ware meistens auf Paletten gepackt und für kleinere Transporte bereitgestellt. “Hier achten wir besonders darauf, dass alle an diesem Tag erwarteten Pakete dabei sind und noch heute zum Kunden gelangen. Das ist jeden Tag aufs Neue eine besondere Herausforderung”, erklärt Athanasios. Am Ende gleicht sich der Prozess in jedem Bereich: die Ladung wird gesichert, das Tor geschlossen und der LKW ist bereit zur Abfahrt.

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